In Iserlohn sind marode Straßen und Dauerbaustellen für viele längst Alltag. Immer wieder gibt es Beschwerden über tiefe Schlaglöcher, Risse und provisorisch geflickte Fahrbahnen – etwa auf der Mendener Straße, der Seilerseestraße, der Hasenkampstraße oder Unterm Fröndenberg. Viele Anwohner berichten, dass die Straßen jedes Jahr schlechter werden und Reparaturen oft nur kurzfristig halten.
Besonders ärgerlich: Für größere Sanierungen fehlt es häufig an Geld, Personal und einer klaren Prioritätenliste. So werden viele Schäden nur notdürftig ausgebessert, und ein halbes Jahr später sind die Löcher wieder da.
Dazu kommen zahlreiche Baustellen, die den Verkehr immer wieder lahmlegen. Aktuell wird zum Beispiel am Theodor-Heuss-Ring das Fernwärmenetz ausgebaut, was zu nächtlichen Sperrungen und Staus führt. Auch an der Kreuzung Kuhloweg/Hellweg und auf der Weststraße wird gebaut – oft über viele Monate hinweg.
Die Stadtwerke und der Märkische Stadtbetrieb betonen zwar, dass sie die Einschränkungen so kurz wie möglich halten wollen, doch für viele Bürgerinnen und Bürger ist die Geduld längst am Ende. Baustellen-Übersicht der Stadtwerke Iserlohn
So kann es nicht weitergehen. Die Sanierung unserer Straßen muss endlich konsequent angepackt werden, damit sich alle wieder sicher und zügig durch Iserlohn bewegen können.
Ich will, dass Straßensanierungen zur Chefsache werden und nicht länger auf die lange Bank geschoben werden. Es braucht klare Prioritäten, mehr Transparenz und eine bessere Koordination der Bauarbeiten. Iserlohn verdient Straßen, die funktionieren – für alle, die hier leben und unterwegs sind.
