Als Bürgermeisterkandidat der AfD für Iserlohn bedauere ich zutiefst, dass ich nicht zum Dialog des Evangelischen Kirchenkreises Iserlohn am 27. August 2025 in der Reformierten Kirche Iserlohn eingeladen wurde. Diese Entscheidung erscheint mir diskriminierend und fragwürdig, da Vertreter anderer Parteien wie Michael Joithe (Die Iserlohner), Burcu Öcaldi (CDU, SPD, FDP) und Manuel Huff (Die Linke) teilnehmen dürfen, während die demokratisch legitimierte AfD ausgeschlossen wird. Dies widerspricht dem Ziel eines offenen Dialogs.
Besonders irritierend ist die Einladung der Linken, die als Nachfolgerin der SED gilt, einer Partei mit diktatorischer Vergangenheit, während die AfD ignoriert wird. Auch die historische Kollaboration der Evangelischen Kirche mit dem NS-Regime macht die Ausgrenzung einer demokratischen Stimme unverständlich. Als evangelischer Christ empfinde ich es als schmerzhaft, dass andersgläubige Kandidaten eingeladen werden, während ich ausgeschlossen bleibe. Matthäus 7,12 – „Alles, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, das tut ihr ihnen auch“ – mahnt Fairness und Respekt.
Diese Entscheidung hingegen untergräbt Meinungsvielfalt und demokratische Teilhabe.
