Die vielen Baustellen im Iserlohner Stadtgebiet sorgen aktuell für Unmut – verständlich, denn sie beeinträchtigen den Alltag vieler Bürger. Doch eines ist klar: Der Erhalt und Ausbau unserer städtischen Infrastruktur ist notwendig, wenn Iserlohn auch in Zukunft funktionieren soll.
Was bislang fehlt, ist eine ehrliche und transparente Kommunikation seitens der Verwaltung. Die Menschen müssen wissen, warum, wie lange und wofür eine Baustelle eingerichtet wird. Nur dann entsteht das nötige Verständnis für Einschränkungen, die nicht vermeidbar sind.
Unverzeihlich sind jedoch stillstehende, verkehrsbehindernde Baustellen, bei denen wochenlang nichts passiert. Das ist nicht nur ein Ärgernis, sondern ein Zeichen mangelnder Koordination. Hier liegt es in der Verantwortung der Stadt, dafür zu sorgen, dass die beteiligten Gewerke besser miteinander abgestimmt werden – auch über Zuständigkeitsgrenzen hinweg.
Die Verwaltung muss mehr sein als eine genehmigende Behörde – sie muss eine überwachende Instanz sein.
Das bedeutet: Zeitpläne kontrollieren, Fortschritte prüfen und im Zweifel eingreifen, wenn es nicht vorangeht. Die Bürger haben ein Recht auf effiziente Bauabläufe und eine Stadt, die handlungsfähig ist.
Als Bürgermeisterkandidat trete ich für eine Bauplanung ein, die nicht nur technisch funktioniert, sondern auch verständlich erklärt und verlässlich umgesetzt wird.
Für eine funktionierende Stadt braucht es eine funktionierende Baustellenkoordination.
