Die Obere Mühle, einschließlich des Areals rund um das ehemalige Christopheri-Gelände, steht sinnbildlich für die verfehlte Stadtentwicklungspolitik der letzten Jahre: hoher Leerstand, soziale Problemlagen, fehlende Perspektiven. Während ideologisch motivierte Maßnahmen nur an den Symptomen kratzen, bleiben echte strukturelle Lösungen aus.
Als Bürgermeisterkandidat für Iserlohn trete ich dafür ein, diesen Stadtteil grundlegend und zielgerichtet aufzuwerten – durch die Umwandlung in ein kleinteiliges Gewerbegebiet. Hier können lokale Handwerksbetriebe, Jungunternehmer und Gründer angesiedelt werden, die nicht nur Arbeitsplätze schaffen, sondern dem Viertel auch wieder wirtschaftliche und soziale Stabilität verleihen.
Mit kluger Flächenplanung, fairer Pachtpolitik und gezielter Förderung lassen sich Synergieeffekte zwischen Handwerk, Dienstleistung und kleinem Gewerbe erzeugen – insbesondere für junge Selbstständige, die am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn stehen. Damit wird aus einem Problemviertel ein lebendiger Wirtschaftsraum mit Perspektive.
Die Stadt kann und muss solche Entwicklungen auf den Weg bringen – mit Planungsrecht, Eigentumspolitik und Flächenmanagement. Ich setze mich dafür ein, dass nicht weiter Geld in Fassadenprojekte ohne Wirkung fließt, sondern echte Lösungen entstehen.
Für ein Iserlohn, das wieder arbeitet. Für eine Stadtentwicklung mit Sinn und Verstand.
